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Hamburg: Stadt zieht Vorkaufsrecht bei Deal mit Niederländern

Eine niederländische Investorengruppe hat vier Wohn- und Gewerbeimmobilien im Hamburger Schanzenviertel verkauft. Die Stadt Hamburg nutzte nach dem Signing ihr städtisches Vorkaufsrecht.

D & R Investments aus Amsterdam hat für eine niederländische Investorengruppe ein Immobilienportfolio im Hamburger Schanzenviertel verkauft. Die Transaktion stellte eine Besonderheit dar, weil die Stadt Hamburg nach dem Signing ihr städtisches Vorkaufsrecht in Bezug auf drei der vier Objekte ausübte. Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen trat damit teilweise in den bereits mit einem Immobilien-Investment-Manager mit Sitz in London geschlossenen Kaufvertrag ein.

Das Team von Bethge Immobilienanwälte um Rechtsanwalt und Notar Uwe Bethge konnte auch unter diesen neuen Rahmenbedingungen und mit dem bisher nicht in die Transaktion eingebundenen zusätzlichen Käufer ein erfolgreiches Closing der Transaktion erreichen.

Die verkauften Immobilien mit einer Gesamtmietfläche von 9.400 Quadratmetern wurden in den vergangenen Jahren durch umfassende Renovierungen aufgewertet. Die Gewerbeeinheiten mit einer Fläche von 7.900 Quadratmetern sind langfristig neu vermietet worden. Die drei von der Hansestadt erworbenen Objekte, die in der Schanzenstraße bzw. im Schulterblatt liegen, mit zusammen 20 Wohnungen und einigen Gewerbeeinheiten liegen alle im Geltungsbereich der Sozialen Erhaltungsverordnung Sternschanze.

15.03.2019