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Hamburg: Lightywood entsteht auf der Harburger Schlossinsel

Zwei Hamburger Architekturbüros haben sich im Architektenwettbewerb für Lightywood durchgesetzt.

lightywood
Der Entwurf für das Lightywood-Gebäude am Lotsekai. (Bild: Senectus/Primus)

Aus einem jüngst durchgeführten Architektenwettbewerb mit sieben Architekturbüros für zwei Baufelder auf der Harburger Schlossinsel sind die Arbeitsgemeinschaft Common Agency + Heine Architekten und GMP Architekten von Gerkan, Marg und Partner, beide aus Hamburg, als Sieger hervorgegangen.

Zur Bebauung stehen die Baufelder 1 und 3b mit einer Grundstücksgröße von zusammen rund 9.000 Quadratmetern an. Das Baufeld 3b befindet sich in bevorzugter Wasserlage vis-a-vis zum Kanalplatz und wird für eine Büronutzung mit rund 5.000 Quadratmetern Fläche in modularer Holzbauweise als Hybridbau erreichtet. Im Erdgeschoss entsteht mit Südausrichtung und direkter Wasserlage ein Gastronomiebetrieb.

Auf dem Baufeld 1 werden Büros und ein oberirdisches Parkhaus in konventioneller Bauweise errichtet. Neben 4.500 Quadratmetern Bürofläche und einer 1.400 Quadratmeter großen Light-Industry-Fläche, erfüllt das Parkhaus für rund 250 Pkw-Stellplätze den Stellplatzbedarf. Späterer Hauptnutzer des Gebäudes auf Baufeld 1 wird eine internationale Unternehmensberatung mit einem technischen Schwerpunkt, die mit 500 Mitarbeitern auch Test- und Ingenieurdienstleistungen sowie Softwareentwicklung für zahlreiche Kunden und unterschiedlichen Branchen anbietet.

Nach der nun abgeschlossenen Phase des Architektenwettbewerbs gehen die Büros Common Agency + Heine Architekten für das Baufeld 3b und GMP für das Baufeld 1 in das kooperative Werkstattverfahren.

Die Stadt Hamburg hat das Grundstück im Rahmen einer konzeptbasierten Ausschreibung vergeben. Die Vorhaben werden von den Hamburger Unternehmen Primus Developments und Senectus Capital realisiert.

30.06.2020