zurück

Baustart für das höchste Holzhaus Deutschlands

Projektentwickler Garbe startet mit dem Bau des "Roots": Das 18-stöckige Gebäude mit einer Höhe von 65 Metern wird künftig Teil des Entrées für das Elbbrückenquartier in der Hamburger Hafencity.

roots-hamburg
Für das "Roots" werden rund 5.500 Kubikmeter Nadelholz verbaut - so viel wurde weltweit noch nicht eingesetzt. (Bild: Garbe)

Insgesamt sollen im "Roots" 181 Wohnungen realisiert werden. Zudem bezieht die Deutsche Wildtier Stiftung insgesamt 4.000 Quadratmeter, die Ausstellungs-, Büro- sowie Gastronomiefläche beinhaltet. Fertigstellung des vom Hamburger Architekturbüro Störmer Murphy und Partners entworfenen Komplexes ist bis 2024 geplant. Das Investitionsvolumen beträgt 140 Millionen Euro.

„Roots steht für unsere Vision, die Stadt mit dem Baustoff Holz klimaneutral nach zu verdichten.“, erläutert Fabian von Köppen, Geschäftsführer bei Garbe Immobilien-Projekte. „Als wir uns für die Umsetzung so eines Bauprojektes entschieden, waren wir bereit, gemeinsam mit allen Beteiligten daran zu wachsen. Wir setzten uns zum Ziel, einen Best Case zu schaffen, der buchstäblich Wurzeln schlägt.“

Der offizielle Baustart am 27. November 2020 bildet für Garbe Immobilien-Projekte einen entscheidenden Meilenstein für die nachhaltige Projektentwicklung. Insgesamt werden im Rahmen der Realisierung 5.500 Kubikmeter Nadelholz verbaut – so viel wurde weltweit noch nicht eingesetzt. Die Konzeption ermöglicht die Erstellung von kompakten Fertigteilen, die voraussichtlich ab 2022 implementiert werden. Damit soll diese Bauweise nicht nur zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks beitragen, sondern auch Lärmemissionen bei der Umsetzung begrenzen und einen Beitrag zur klimaeffizienteren, ressourcenschonenden Projektentwicklung darstellen.

30.11.2020