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Globalisierung und demografischer Wandel: Die treibenden Kräfte hinter den weltweiten Investitionen in Studierendenunterkünfte

ADVERTORIAL: Der Sektor Studentisches Wohnen hat sich in den letzten 25 Jahren weltweit enorm entwickelt. Daraus ist eine eigene Assetklasse entstanden, die private und institutionelle Anleger zu milliardenschweren Investments anregt.

Bild: Studio im Albia – Uninest Student Residence in Dresden
Bild: Studio im Albia – Uninest Student Residence in Dresden

Schlüsselfaktoren des Erfolgs: die gesunde Dynamik von Angebot und Nachfrage sowie die stabile Entwicklung im höheren Bildungssektor. Ein Pionier im Bereich „Purpose Built Student Accommodation“ (PBSA) ist Nicholas Porter, Gründer und Chairman der Global Student Accommodation Group (GSA). Seit 2015 hat GSA auch in Deutschland ein Portfolio aufgebaut. Christian Wetzel, Acquisition Director bei Global Student Accommodation Germany, erläutert, welche Trends und Entwicklungen das Interesse von Investoren weltweit und in Deutschland beflügeln.

In unserer immer stärker wissensbasierten Gesellschaft gilt höhere Bildung als essenziell für das Wirtschaftswachstum. Länder und multinationale Arbeitgeber konkurrieren weltweit um Toptalente aus der wachsenden Mittelschicht. Demografischer Wandel, Globalisierung sowie die zunehmende Mobilität der Studierenden sind weitere Faktoren, die die Nachfrage nach Hochschulbildung steigern. Folglich steigt die Zahl Studierender weltweit an, laut Prognosen sollen es noch vor 2028 mehr als 100 Millionen sein. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird die Zahl der Einschreibungen bis 2020 weltweit auf acht Millionen pro Jahr ansteigen. Das entspricht einem Wachstum von 77 Prozent gegenüber dem Jahr 2000.

Vor diesem Hintergrund gedeiht der PBSA-Markt. 2016 erreichten die Investitionen weltweit eine Rekordsumme von 16,4 Milliarden US-Dollar. Während die Investoren bisher vor allem die Märkte in den USA und das Vereinigte Königreich im Auge hatten, gewinnen inzwischen die noch jüngeren Märkte auf Festland-Europa und im Asia-Pazifik-Raum ihre Aufmerksamkeit. Diese Märkte zeichnen sich durch ein stabiles Verhältnis von Angebot und Nachfrage aus und bieten privaten und institutionellen Anlegern sowie Staats- und Pensionsfonds beste Möglichkeiten, in verlässliche und gewinnbringende Assets zu investieren.

Erschließung neuer Märkte

Investoren, die in Studentenunterkünfte investieren, sind in einer komfortablen Position: Eine anhaltende Nachfrage ist gewährleistet – und diese lässt sich mit Blick auf die Entwicklung von Immatrikulationszahlen auch noch vorhersagen und nachvollziehen.

In Deutschland ist der PBSA-Markt noch relativ jung – und GSA mit seiner Marke Uninest Student Residences hat hier einen „Early-Mover“-Vorsprung. So konnte das Portfolio innerhalb der letzten drei Jahre auf 3.000 Betten erweitert werden.
Zusätzlich zu den allgemeinen Trends im Immobilienmarkt – der allgemeinen Zunahme von Singlehaushalten, der wachsenden durchschnittlichen Wohnfläche pro Einwohner und der Abwanderung in städtische Gebiete – wird der PBSA-Markt beflügelt durch die kontinuierliche Zunahme der Immatrikulationszahlen: Bei Semesterstart zum Studienjahr 2017/2018 waren es 2.844.978 Studenten, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Anzahl der internationalen Studenten, bei denen die Nachfrage nach privaten Studentenunterkünften besonders hoch ist, stieg um 4,4 Prozent auf 374.583 Studierende. Deutschland ist für sie besonders attraktiv, da es hier sehr viele englischsprachige Studienangebote gibt: Über 1.100 Bachelor- und Masterstudiengänge werden in Englisch unterrichtet. Überdies sind die Studiengebühren in der Regel günstiger als in vielen anderen Ländern. Aktuell gibt es in Deutschland elf regionale Märkte mit über 50.000 Studenten und weitere zwanzig Städte mit über 30.000 Studenten.

Der deutsche PBSA-Markt bietet also vielfältige Möglichkeiten und Entwicklungschancen. Größter Betreiber sind die „Studentenwerke“ mit circa 240.000 Betten; das entspricht 62,7 Prozent aller angebotenen Betten. Damit ist allerdings nur der Bedarf von 8,6 Prozent aller immatrikulierten Studenten gedeckt. Private Betreiber von Studentenunterkünften stellen circa 26,7 Prozent der Betten. Weitere 12.300 werden gerade gebaut, 19.500 sind in Planung. Laut einer Studie von CBRE deckt das Bettenangebot in Studentenunterkünften gerade einmal den Bedarf von 12,3 Prozent aller immatrikulierten Studenten.

Die Zukunft des Studentischen Wohnens

Der PBSA-Markt wird von langfristigen Trends getrieben und stützt sich mehr denn je auf private Anbieter. Starke Partnerschaften zwischen den Marktteilnehmern bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer Produkte und Innovationen.

Investitionen in Studentenunterkünfte bleiben durch die Aussicht auf eine attraktive Rendite, eine stabile Wertentwicklung und antizyklische Merkmale auch in Zukunft attraktiv. Hinzu kommen Zinsen, die verglichen mit dem historischen Niveau niedrig bleiben werden. Last but not least verlagern Investoren ihr Augenmerk zunehmend auf weniger volatile Anlageklassen. Die besten Voraussetzungen also für den Sektor Studentisches Wohnen, um weiter auf Wachstumskurs zu bleiben. Im Jahr 2017 wurden im PBSA-Markt Deutschland bereits Transaktionen im Wert von fast 1,5 Milliarden Euro getätigt.

Foto Christian Wetzel (Expertenkommentar): Christian Wetzel, Acquisition Director bei Global Student Accommodation Germany
Foto: Christian Wetzel, Acquisition Director bei Global Student Accommodation Germany
Expertenkommentar

Christian Wetzel, Acquisition Director bei Global Student Accommodation Germany, und Autor dieses Beitrags:

„Die Basis des Erfolgs bilden unsere Vorstellungen von PBSA, die zeigen, wie man mit dem richtigen studentischen Wohnkonzept entscheidend dazu beitragen kann, eine optimale Lernumgebung zu schaffen und das Studium zu einer umfassenden, positiven Erfahrung werden zu lassen. Wir wollen „Space to grow“ schaffen, diese qualitative Dimension ist uns sehr wichtig.“

08.11.2018

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