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Gerchgroup: Wettbewerb "INquartier" entschieden

RKW Architektur aus Düsseldorf, Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner aus Köln und Angerer Architekten und Stadtplaner aus München haben die erste Phase des Wettbewerbsverfahrens in Ingolstadt für sich entschieden.

Am 14. November 2019 hat das Preisgericht im städtebaulichen Planungswettbewerb zum „INquartier“ nach intensiver Beratung drei Entwürfe prämiert.

Die Gerchgroup hatte zuvor gemeinsam mit der Stadt Ingolstadt den Planungswettbewerb ausgelobt, um die Grundlage für das anstehende Bebauungsplanverfahren zu schaffen. Ziel ist die Neuordnung der von dem Düsseldorfer Projektentwickler Ende letzten Jahres erworbenen ehemaligen Rieter- und Bäumler-Areale.

Von den insgesamt 14 Arbeiten konnten die drei gleichrangigen Entwürfe von RKW Architektur + (Düsseldorf), Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner (Köln) und Angerer Architekten und Stadtplaner (München) die Mehrheit der Preisrichter besonders überzeugen. In der sich nun anschließenden Vertiefungsphase werden diese Entwürfe fortgeführt.

Der Beitrag von RKW Architektur + zeichnet sich insbesondere durch begrünte Ost-West-Passagen aus und über mehrere kleine Plätze wird zudem eine attraktive Nord-Südverbindung geschaffen, die in einem attraktiven kleinen Quartiersplatz am südlichen Ende mündet. Diese sind die Lebensadern des Quartiers.

Der Entwurf des Büros Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner verbindet durch die neue „Grüne Achse“ die Römerstraße mit dem Nordpark und setzt die denkmalgeschützten Bauten signifikant in die Mitte, um diese in eine optische Beziehung zueinander zu bringen. Durch den zentralen Park wird für alle Bewohner eine wiedererkennbare Identität geschaffen.

Die Entwurfsidee des Teams von Angerer Architekten und Stadtplaner wird im Bericht wie folgt beschrieben: “Es wird ein urbaner Stadtkörper vorgeschlagen, der sich mit klaren Stadtkanten von der diffusen Umgebung deutlich abgrenzt, sich dabei mit allen öffentlichen Räumen intensiv mit den Nachbarquartieren vernetzt.“

Die drei Entwürfe der Preisträger werden in den kommenden Wochen weiter optimiert. In diese Überarbeitung fließen neben den Anregungen, die das Preisgericht den Teilnehmerteams mitgegeben hat, auch die Rückmeldungen der Ingolstädter Stadträtinnen und Stadträte ein, denen die Entwürfe am 22. November nochmals detailliert vorgestellt wurden.

25.11.2019