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GdW übernimmt BID-Geschäftsführung

Der Immobilienverband IVD hat turnusgemäß die Geschäftsführung der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland an den GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen übergeben.

In der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland arbeiten die Verbände BFW, DDIV, GdW, IVD, vdp, und ZIA zusammen, um gemeinsam inhaltliche Positionen effektiver in der Öffentlichkeit zu vertreten. Nun hat der Immobilienverband IVD turnusgemäß für ein Jahr die Geschäftsführung der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland an den GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen übergeben. Axel Gedaschko, Präsident des GdW, übernahm das Amt von IVD-Präsident Jürgen Michael Schick.

„Die Notwendigkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen politischen Entscheidern und der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist größer denn je, denn der Druck auf Deutschlands Wohnungsmärkten und in der Wohnungspolitik ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen. Immer hitzigere Debatten um Mietendeckel bis hin zu Enteignung helfen aber keinem weiter. Ganz im Gegenteil. Es muss jetzt endlich darum gehen, schnell und konsequent die lange bekannten Lösungen aus dem Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen umzusetzen – und weitere effektive Maßnahmen zu ergreifen, um den stetig wachsenden Anforderungen an das Wohnen und Bauen in Deutschland wirksam zu begegnen“, betonte GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Er fordert außerdem beim Thema Klimaschutz dringend dezentrale Lösungen zur Energiewende. „Hier brauchen wir finanzierbare Maßnahmen und Anreize statt immer weiterer Verschärfungen, die viel kosten und für die Mieterinnen und Mieter keinen erkennbaren Nutzen bringen."

Bei der Grundsteuer begrüßt die BID die vorgesehene Länderöffnungsklausel. Sie ermöglicht den Ländern bei Abweichung vom ertragsorientierten Bundesmodell ein einheitliches und einfaches Flächenverfahren als Alternative. Aber auch das Bundesmodell muss noch nachgebessert werden.

Beim Mietrecht sind jegliche weitere Verschärfungen Gift für das Entstehen von neuem bezahlbarem Wohnraum. Hier muss die Politik dringend weg von populistischen Kurzschlusshandlungen und sich auf die wirklich wirksamen Maßnahmen konzentrieren. „Daran werden wir als Impulsgeber und Partner der Politik weiterhin intensiv arbeiten", so Gedaschko.

IVD-Präsident Jürgen Michael Schick resümiert: „Der BID ist es im vergangenen Jahr gelungen, den engen und konstruktiven Austausch mit der Politik noch zu verstärken. Der Wohngipfel im Kanzleramt war ein Meilenstein. Die BID habe außerdem mit zahlreichen Vorschlägen beispielsweise zur Planungs- und Baubeschleunigung wichtigen Schub für eine wirkliche Wohnraumoffensive, wie sie von der Politik angekündigt wurde, gegeben. Jetzt liege es daran, die Punkte auch umzusetzen.

01.07.2019