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Fünf ausgefallene Hotelkonzepte

Es gibt Hotels, die ihre Gäste mit ausgefallenen Konzepten empfangen. Wir stellen fünf von ihnen vor, mit ihren Konzepten, ihren Gebäuden und ihren Machern – darunter das weltweit erste Pop-up-Hotel.

Foto: Arte Luise Kunsthotel

Arte Luise Kunsthotel
Berlin

  • Die Idee in wenigen Worten: Ein Hotel so einzigartig wie Berlin. Über 50 Künstler haben dieses Hotel mitgestaltet. Das Hotel soll auf die bunte und vielfältige Künstlerszene Berlin einstellen oder auch nur inspirieren.
  • Größe: insgesamt 50 Einzel-/ Doppelzimmer und Suiten
  • Das Besondere: Kein Raum gleicht dem anderen. Jedes Zimmer ist ein künstlerisches Gesamtkonzept.
  • Das erste Leben des Gebäudes: ehemaliges Stadtpalais, 1825 gebaut. Vom Kunstlabor zum Hotelbetrieb. Nach dem Fall der Mauer wurde das Haus zum Künstlerheim, indem man wohnen und arbeiten, Musik machen und sich treffen konnte. Das Stadtpalais wurde sorgfältig restauriert und 2003 um einen Neubau ergänzt.
  • Die Macher: Mike Buller, Christian Bree und über 50 Künstler


Foto: Michelberger

Michelberger, Berlin

  • Die Idee in wenigen Worten: WG im ganz großen Stil. Ursprünglich wollten die Macher eine große WG eröffnen, in der man zusammen wohnt, arbeitet, träumt und werkt. Da die Suche nach einer entsprechend großen Immobilie nicht so einfach zu verwirklichen war, entstand die Idee, ein Hotel zu eröffnen. Fünf Jahre später war es soweit.
  • Größe: 119 Zimmer
  • Das Besondere: Das Gebäude ist eine ehemalige Fabrik. Es gibt verschiedene Raumkonzepte von Cozy bis Luxus und Familie. Jedes Zimmer bietet seinen ganz speziellen Charme für Reisende mit den unterschiedlichen Ansprüchen.
  • D as erste Leben des Gebäudes: Altes Fabrikgebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert mit den für die damalige Zeit typischen architektonischen Merkmalen. Diese wurden liebevoll in das Moderne und frische Designkonzept eingearbeitet.
  • Die Macher: Nadja und Tom Michelberger, Designer: Werner Aisslinger



Foto: STUE Berlin

STUE Berlin, Berlin

  • Die Idee in wenigen Worten: Das Hotel verbindet Alt mit Neu. Dabei sollte die Schlichtheit und Eleganz des Gebäudes erhalten bleiben. Ddie Übergänge zwischen dem alten und dem neuen Bau sind erst auf den zweiten Blick erkennbar.
  • Größe: 78 Zimmer und 19 Suiten
  • Das Besondere: Direkt am Tiergarten verbindet das Stue Berlin Architektur mit Design und Kunst. Die Exklusivität des Hotels ermöglicht einen intimen Rahmen.
  • Das erste Leben des Gebäudes: Ursprünglich von dem dänischen Königreich in Auftrag gegeben würde die ehemalige Botschaft vom deutschen Architekten Johann Emil Schaudt 1938 bis 1940 gebaut. Zwischen 1987 und 2005 nutzte die deutsche Telekom das Gebäude als Akademie für Führungskräfte. Seit 2009 ist das Gebäude in den Händen von Stue.
  • Die Macher: Christian Elleke (Eigentümer); Axthelm Architekten, LVG architectura und Designerin Patricia Urquiola (Architektur und Innendesign)



Foto: Schulz Hotels

Schulz Hotels, Berlin

  • Die Idee in wenigen Worten: Schulz ist ein spezielles Hotelkonzept. Es richtet sich an Schüler aus der ganzen Welt und stellt soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit und eine weltoffene Gemeinschaft in den Mittelpunkt.
  • Größe: 345 Zimmer
  • Das Besondere: Schulz Hotels ist auf Schulklassen ausgerichtet, neben den 345 Zimmern modern eingerichteten Zimmern gibt es eine Schüler Lounge mit Kicker, die die Möglichkeit bietet nach den Ausflügen zusammen zu entspannen und Spaß zu haben.
  • Das erste Leben des Gebäudes: Schulz ist der Beginn für dieses Gebäude.
  • Die Macher: Sascha Gechter, Oskar Kan und Nizar Rokbani (Gründer von Meininger)



Foto: Lovelace

The Lovelace, München

  • Die Idee in wenigen Worten: Das Lovelace war das erste Pop-up-Hotel der Welt. Von 2017 bis zum 6. Januar 2019 nutzte es die repräsentativen Flächen des im 19. Jahrhundert als Königliche Filialbank erbauten Gebäudes in der Innenstadt. Die Macher verwandelten 4.800 Quadratmeter in ein Design-Hotel mit einer Vielzahl öffentlicher Räume für Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Performances.
  • Größe: 30 Zimmer
  • Das Besondere: Das erste Pop-up-Hotel der Welt. Mit einer großen Zahl an öffentlichen Veranstaltungen zum temporären Highlight in München geworden. Am 6. Januar 2019 wie geplant geschlossen. Die Macher bereiten bereits neue Hotel Happenings vor.
  • Das erste Leben des Gebäudes: Das denkmalgeschützte Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Königliche Filialbank gebaut. 2005 wurde das Gebäude von der Hypo Vereinsbank komplett entkernt, um daraufhin als HVB Forum für Veranstaltungen und als Vorstandssitz der Bank zu dienen. 2015 wurde das Gebäude an den heutigen Eigentümer verkauft.
  • Die Macher: Cambis Sharegh, Michi Kern, Gregor Wöltje, Lissie Kieser, Alexander Lutz

15.01.2019