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Frankfurt: Godewind refinanziert Airport Center

Godewind hat einen tilgungsfreien Darlehensvertrag über 130 Millionen Euro abgeschlossen.

Die Godewind Immobilien AG hat ein tilgungsfreies Darlehen mit einem Volumen von 130 Millionen Euro und einer Laufzeit von 6 Jahren für das Frankfurt Airport Center (FAC) aufgenommen. Der Zinssatz beträgt 1,2 Prozent pro Jahr. Mit dem Darlehen wurde insbesondere die bestehende Finanzierung in Höhe von 92,1 Millionen Euro mit kurzer Restlaufzeit und einem Zinssatz von 1,87 Prozent pro Jahr abgelöst. Der jährliche Zinsaufwand verringert sich trotz des höheren Kreditvolumens um etwa 0,15 Millionen Euro Die Aufvalutierung wurde durch den Abbau des Leerstands von ursprünglich rund 18 Prozent auf aktuell 3,8 Prozent möglich. Diese Leerstandsreduktion wirkt sich positiv auf die Bewertung des FAC aus, das per 30. September 2019 mit 217,5 Millionen Euro bilanziert wurde. Das FAC wurde im Dezember 2018 zu einem Kaufpreis von rund 168 Millionen Euro erworben. Mit der Optimierung dieser Finanzierung setzt die Gesellschaft die „Value Add/-Manage-to-Core“ Strategie weiter erfolgreich um.

Mit der neuen Kreditvereinbarung für das FAC beträgt der Durchschnittszinssatz aller bestehenden Kreditvereinbarungen mit einem Volumen von insgesamt 499,2 Millionen Euro nunmehr 1,21 Prozent nach zuvor 1,42 Prozent. Der LTV auf Asset-Basis liegt bei 45 Prozent und der Net LTV bei 43 Prozent. Die durchschnittliche Restlaufzeit aller Kreditvereinbarungen beträgt nun rund fünf Jahre nach zuvor vier Jahren. Diese Transaktion trägt somit nicht nur zur Stärkung der Finanz- und Ertragslage sowie zur Dividendenfähigkeit der Godewind Immobilien AG bei, sondern es werden auch neue Finanzmittel für weiteres organisches Wachstum generiert.

Godewind wird das bestehende Büroimmobilien-Portfolio von mehr als eine Milliarde Euro per 30. September 2019 weiter optimieren und den Bestand an Büroimmobilien ausbauen. Mit einem noch vermietbaren Leerstand von aktuell rund 9,5 Prozent weist das Portfolio weiterhin ein signifikantes organisches Wertsteigerungspotenzial aus.



07.01.2020