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Fair Value REIT: FFO-Prognose bestätigt, Dividendenprognose angehoben

Die Gesellschaft hat durch den Verkauf einer nicht zum strategischen Fokus gehörenden Immobilie das Portfolio weiter optimiert.

Die Fair Value REIT-AG hat im ersten Halbjahr 2019 die positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Die Gesellschaft hat durch den Verkauf einer nicht zum strategischen Fokus gehörenden Immobilie das Portfolio weiter optimiert. Trotz der Veräußerung stieg der Marktwert des Immobilienportfolios zum 30. Juni 2019 auf rund 317 Millionen Euro von 314 Millionen Euro zum Jahresende 2018. Zum direkt und indirekt gehaltenen Immobilienportfolio der Fair Value REIT-AG gehörten zum Bilanzstichtag 28 Objekte (Ende 2018 29 Immobilien).

Durch die wertsteigernde Entwicklung des Immobilienportfolios und Reduzierung von Verbindlichkeiten ist der Net Asset Value (NAV) per 30. Juni 2019 auf 150,8 Millionen Euro von 146,2 Millionen Euro am 31. Dezember 2018 gestiegen. Dies entspricht einem NAV je Aktie von 10,75 Euro nach zuvor 10,42 Euro. Die REIT-Eigenkapitalquote lag am Bilanzstichtag bei 70,9 Prozent nach 69,8 Prozent am Jahresende 2018.

Aufgrund zweier Objektverkäufe in 2018 und 2019 lag das Nettovermietungsergebnis mit 8,1 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahresergebnis von 8,5 Millionen Euro. Wichtige Aufwandspositionen konnten im Berichtszeitraum hingegen reduziert werden: Die allgemeinen Verwaltungskosten sanken auf 1,3 Millionen Euro von 1,5 Millionen Euro und der Nettozinsaufwand auf 1,2 Millionen Euro von 1,3 Millionen Euro.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag in den ersten sechs Monaten 2019 bei 10,7 Millionen Euro, nach 25,9 Millionen Euro zum Vorjahr. Der Konzernüberschuss belief sich nun auf 6,7 Millionen Euro, nach 15,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2018. Allerdings ist ein direkter Vergleich der Ergebnisse mit dem Vorjahr verzerrt, da im ersten Halbjahr 2018 ein hoher Sondereffekt im Veräußerungs- und Bewertungsergebnis angefallen war.

Die um Bewertungs- und Sondereffekte bereinigten Funds from Operations (FFO) beliefen sich im ersten Halbjahr 2019 vor Minderheiten auf 5,6 Millionen Euro, nach 6,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum und lagen nach Minderheiten auf dem Vorjahresniveau von 3,9 Millionen Euro. Dies entspricht rund 0,27 Euro je Aktie.

Der EPRA-Leerstand des Bestandsportfolios belief sich zum 30. Juni 2019 auf 9,6 Prozent, nach 8,1 Prozent zum 31. Dezember 2018. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge lag bei 5,0 Jahre, nach 5,3 Jahren am Jahresende 2018.

Prognose 2019
Die Fair Value REIT-AG bestätigt ihre FFO-Prognose für das Geschäftsjahr 2019: Auf Basis des bestehenden Immobilienportfolios ohne Berücksichtigung eventueller Veränderungen des Direktbesitzanteils dürften der FFO vor Minderheiten bei 8,4 Millionen Euro bis 9,0 Millionen Euro liegen. Nach Minderheiten werden 5,4 Millionen Euro bis 5,8 Millionen Euro beziehungsweise 0,39 Euro bis 0,41 Euro je Aktie erwartet. Wie in der Ad-hoc-Mitteilung vom 07. August 2019 vermeldet, wird für 2019 ein HGB-Jahresüberschuss von 3,0 Millionen Euro erwartet, was über der Prognose von 2,3 Millionen Euro liegt. Deshalb wurde die Zieldividende für das Geschäftsjahr 2019 auf 0,17 Euro bis 0,19 Euro je derzeit in Umlauf befindlicher Aktie von zuvor 0,15 Euro angehoben.

14.08.2019