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Edge ElbSide: Architekturwettbewerb entschieden

Behnisch Architekten konnte sich beim Architekturwettbewerb für die zukünftige Vattenfall-Zentrale in der Hafencity durchsetzen.

Der Architekturwettbewerb zu Edge ElbSide ist entschieden (Quelle/Urheber: Edge/Behnisch Architekten)
Der Architekturwettbewerb zu Edge ElbSide ist entschieden (Quelle/Urheber: Edge/Behnisch Architekten)

Der Gebäudeentwickler Edge, der Energieversorger Vattenfall, die Hafencity Hamburg GmbH sowie die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg haben am Montag den Architekturentwurf für den künftigen Hamburger Hauptsitz von Vattenfall der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Siegerentwurf von Behnisch Architekten wurde in einem Workshopverfahren ermittelt und überzeugt durch seine überraschende architektonische Konzeption. Dabei wird das Gebäude von Innen nach Außen entwickelt und harmonisch mit seiner Umgebung verbunden. Edge ElbSide Hamburg entsteht vis-à-vis des Edge Hafencity Hamburg, städtebaulich überwiegend auf der Südseite des Amerigo-Vespucci-Platzes, dem zentralen Ort des Elbbrückenquartiers in der östlichen Hafencity. Das Gebäude erweitert die Edge-Produktfamilie in Hamburg und wird sowohl erneuerbare Energiequellen nutzen als auch eine E-Mobilitätsinfrastruktur bieten. Im Gebäude kommt eine Vielzahl effizienter digitaler Lösungen zum Einsatz, die den ökologischen Fußabdruck minimiert und das Wohlbefinden seiner Nutzer maximiert. Die Fertigstellung von Edge ElbSide ist zum Jahresanfang 2023 vorgesehen.

Agiles Workshopverfahren
Der von Edge in Zusammenarbeit mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der Hafencity Hamburg GmbH ausgelobte Architekturwettbewerb für Edge ElbSide fand in einem achttägigen Workshopverfahren mit vier Architekturbüros statt. Dabei arbeiteten die vier Teams vor Ort zeitgleich ihre Entwürfe aus. Begleitet wurde dies von Feedback- und Beratungsrunden, in denen Vertreter des Auftraggebers, der Stadt und des künftigen Mieters ihre Perspektiven einbrachten. In der abschließenden Präsentationssitzung kürte die achtköpfige Jury das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart zum Sieger. Deren Entwurf beindruckte die Jury insbesondere durch seine organischen Grundrisse, die moderne Arbeitswelten besonders gut abbilden und mit innenliegenden Treppen und Atrien viel Transparenz sowie angenehme Arbeitsatmosphären schaffen – ohne eine klassische Innenhofe-Typologie zu entwickeln. Den zweiten Platz im Wettbewerb belegte Blauraum Architekten (Hamburg). Des Weiteren beteiligten sich Eller und Eller (Düsseldorf) und GMP Architekten von Gerkan, Mark und Partner (Hamburg) an dem Wettbewerb.

16.09.2019