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Düsseldorf: Ehemaliges JVA-Gelände wird zu durchmischtem Quartier

Interboden und Hamburg Team stellen Konzept für neues Stadtquartier maxfrei in Düsseldorf-Derendorf vor.

Eine denkmalgeschützte Kapelle als besonderer Mittelpunkt von Maxfrei (Bild: Interboden Gruppe)
Eine denkmalgeschützte Kapelle als besonderer Mittelpunkt von Maxfrei (Bild: Interboden Gruppe)

Fast 120 Jahre lang Gefängnisstandort, schon bald ein urbanes Stadtquartier: Die Projektgesellschaft Ulmenstraße, ein Joint Venture aus Interboden und Hamburg Team, gibt nun erste Informationen zum Projekt Maxfrei in Düsseldorf-Derendorf bekannt. Demnach wird das rund 35.000 Quadratmeter große Areal in insgesamt vier Baufeldern entwickelt. Auf bis zu fünf Vollgeschossen entstehen knapp 60.000 Quadratmeter Nutzfläche, die sich aus circa 15.000 Quadratmeter Gewerbefläche und über 500 Wohneinheiten zusammensetzen. Mehr als 50 Prozent des Wohnraums sind gefördert und beinhalten auch ein gefördertes Studentenwohnheim. Angestrebter Baubeginn ist das zweite Quartal 2020, die Fertigstellung des Quartiers ist für Ende 2023 geplant.

Insgesamt stehen in dem geplanten Stadtquartier über 500 Wohnungen zur Verfügung, die sich in rund 200 freifinanzierte Wohnungen, rund 170 geförderte Wohnungen und rund 170 geförderte Studentenapartments aufteilen. Hinzu kommen circa 15.000 Quadratmeter Gewerbefläche. Im Mittelpunkt des Quartiers steht die ehemalige Gefängniskapelle, die von einer Baugruppe zu einem sozialen und nachhaltigen Wohnkonzept umgebaut werden soll.

29.07.2019