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Deutsche Industrie REIT erwirbt drei Gewerbeobjekte

Die Deutsche Industrie REIT-AG kauft drei Gewerbeobjekte in Mönchweiler, Osterwieck und Hude und erlangt "Notenbankfähigkeit" durch die Deutsche Bundesbank.

Die erworbene Liegenschaft in Mönchweiler (Baden-Württemberg) besteht aus einer ehemaligen Produktions- und Logistikliegenschaft einer deutschen Küchenmanufaktur mit rund 32.300 Quadratmeter Nutzfläche. Aktuell werden nach dem kürzlich erfolgten Auszug der früheren Eigentümerin erste Vermietungserfolgen erzielt. Die JNKM beträgt aktuell rd. TEUR 169, die Leerstandsquote wurde bereits auf circa 89 Prozent gesenkt. Neben den jüngst aufwendig instandgesetzten Gebäuden und technischen Einrichtungen, bietet das rund 121.000 Quadratmeter große Grundstück zudem die Möglichkeit des potenziellen Verkaufs einer großen Teilfläche. Die Liegenschaft liegt auf dem wirtschaftsstarken Korridor zwischen Zürich und Stuttgart nahe Villingen-Schwenningen und verfügt über eine vorteilhafte Anbindung an die B33. Der Kaufpreis beläuft sich auf 8,9 Milllionen Euro.

Das Objekt in Osterwieck (Sachsen-Anhalt) wurde im Rahmen eines Sale-and-lease back Verfahrens erworben und besteht aus dem selbstgenutzten Firmensitz eines Unternehmens aus dem Bereich Digitalmarketing. Die Liegenschaft weist eine Gesamtnutzungsfläche von rund 6.800 Quadratmeter auf einem circa 22.000 Quadratmeter großen Grundstück auf. Die im Rahmen eines Triple-Net Mietvertrages vereinbarte Jahresnettokaltmiete in Höhe von 336.000 Euro wurde mit einer initialen Laufzeit von zehn Jahren zuzuglich zwei mal fünf Jahren Verlängerungsoption geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich auf knapp 2,9 Millionen Euro woraus sich eine Bruttoanfangsrendite von rund 11,8 Prozent ergibt.

Bei der Liegenschaft in Hude (Niedersachsen) bei Oldenburg handelt es sich um ein Produktions- und Logistikobjekt, welches über eine Gesamtmietfläche von circa 16.100 Quadratmeter auf einem rund 20.800 Quadratmeter großen Grundstück verfügt. Das Objekt befindet sich in unweiter Entfernung zur B212, die über die Bundesautobahn A28 eine verkehrsgünstige Anbindung nach Bremen und zur Autobahn A1 bildet. Ein Teil der Mietfläche wurde im Rahmen der Transaktion als Sale-and-lease back mit einer Laufzeit von fünf Jahren plus drei mal drei Jahren Option zurückgemietet. Zusammen mit dem bereits bestehenden Mietverhältnis ergibt sich eine Jahresnettokaltmiete von rund 281.000 Euro und eine WALT von 2,9 Jahren für das gesamte Objekt. Die Leerstandsquote beträgt aktuell circa 14,2 Prozent. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund 2,4 Millionen Euro, wodurch eine Bruttoanfangsrendite von circa 11,9 Prozent erzielt wird.

Status der Notenbankfähigkeit erlangt
Nach einer Bonitätsanalyse durch die Deutsche Bundesbank, hat die DIR erstmals den Status der Notenbankfähigkeit erlangt. Dies ermöglicht institutionellen Darlehens- und Anleihegläubigern der DIR eine Refinanzierung bei der Bundesbank. Dadurch werden tendenziell weiter fallende Fremdkapitalkosten bei zukünftigen Mittelaufnahmen und Refinanzierungen erwartet.

16.03.2020