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Deutsche Hypo mit 20 Prozent Ergebniswachstum

Im vergangenen Geschäftsjahr gingen das Neugeschäft und der Zinsüberschuss der Deutschen Hypo spürbar zurück. Das Ergebnis konnte dennoch fast um 20 Prozent gesteigert werden.

Das vergangene Geschäftsjahr war für die Deutsche Hypo geprägt von hohem Wettbewerbsdruck auf der einen und strikter Risikopolitik auf der anderen Seite. Das zeigt sich an den Zahlen, die die Bank heute vorgelegt hat: Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit kletterte von 62,7 Millionen Euro auf 74,7 Millionen Euro. „Mit dem Geschäftsjahr 2018 können wir zufrieden sein. Unsere stets qualitätsorientierte Kreditvergabe zahlt sich sichtbar aus und ist die Basis dafür, dass die Deutsche Hypo mit ihrem Finanzierungsportfolio auch für die Zukunft sehr gut aufgestellt ist“, erklärte Sabine Barthauer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Hypo.

Aktuell nimmt man dafür deutlich weniger Neugeschäft in Kauf, nach 3,798 Milliarden Euro (2017) nur noch 2,870 Milliarden Euro 2018. „Von unserer eigenen strikten Risikopolitik werden wir nicht abweichen", machte Barthauer im Gespräch mit immobilienmanager klar. Laut eigener Prognose dürfte sich das im neuen Geschäftsjahr in den Zahlen der Bank bemerkbar machen. „Angesichts des nicht nachlassenden Wettbewerbs und unserer risikoaversen Geschäftspolitik gehen wir davon aus, dass wir 2019 nicht die Höhe des Vorjahresergebnisses erreichen werden.“

Auf der Refinanzierungsseite hat die Deutsche Hypo im vergangenen Jahr zwei Grüne Pfandbriefe emittiert. "Beide waren stark überzeichnet, was uns darin bestärkt, auch 2019 einen Grünen Pfandbrief zu begeben. Um die grüne Wertschöpfungskette zu vervollständigen, bringen wir zudem jetzt auch weitere Green Loans an den Markt ", stellte die Bank-Chefin in Aussicht.

Das Geschäftsjahr 2018 der Deutschen Hypo in Zahlen

Millionen Euro Veränderung (in %)
Zinsüberschuss 177,4 -8,3
Verwaltungsaufwand 84,0 +0,2
Risikoergebnis -20,3 +50,8
Ergebnis normale Geschäftstätigkeit 74,7 +19,1
Gewerbliches Immobilienfinanzierung 2.870 -24,4
Refinanzierungsvolumen 2.327 -34


Die Cost-Income Ratio der Bank betrug zum Ende des Geschäftsjahres 49,5 Prozent (Vj: 42,3 Prozent)

25.04.2019