zurück

CSR-Berichte unter der Lupe

Analyse prüft die Nachhaltigkeitsberichte von 119 deutschen Finanzinstituten. Dabei landet die Berlin Hyp unter den Top Ten.

alt-gebauede
Altehrwürdig – aber auch nachhaltig? Darüber geben die CSR-Berichte von Banken Auskunft. (Bild: Etienne Martin/Unsplash)

Zielke Research Consult hat 119 Kreditinstitute mit einer Bilanzsumme größer als fünf Milliarden Euro analysiert (44 Privat- und Geschäftsbanken, 57 Sparkassen, 18 Volks- und Raiffeisenbanken) und geprüft, ob sie den Nachhaltigkeitszielen der Europäischen Union entsprechen.

Unter diesen 119 sind auch etliche Geldhäuser, die stark in der Immobilienfinanzierung engagiert sind. Unter die Top Ten schaffte es die Berlin Hyp, die auf Platz acht landete. Die IBB Investitionsbank Berlin erreichte Rang elf. Im Mittelfeld befindet sich die Deutsche Hypo auf Platz 41. In der unteren Hälfte liegen die Bayern LB (Platz 78), Helaba (Platz 91), PBB Deutsche Pfandbriefbank (Platz 99), Aareal Bank (Platz 101) sowie die Münchener Hyp (Platz 106).

Basis der Analyse sind die CSR-Berichte (Corporate Social Responsibility), die die Kreditinstitute im Jahr 2019 vorlegten. Von 119 ausgewerteten Kreditinstituten sind lediglich fünf Banken sehr ausführlich und transparent in ihrer Darstellung der Nachhaltigkeit in der Kreditvergabepolitik.

Im ökologischen Bereich nutzen knapp 80 Prozent der Banken Ökostrom, im Sozialen fördert eine Mehrheit (59,1 %) Maßnahmen zur Gesundheitsförderung.

22.02.2021