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Corona-Immobilien-Index: Bislang nur geringe Einschränkungen bei Projektentwicklungen

Probleme mit Personal- oder Materialmangel bisher kaum aufgetreten – Finanzierer konstatieren noch keine Projektverlangsamungen.

Das baumonitoring.com Netzwerk aus renommierten Unternehmen der Immobilienwirtschaft hat zur Messung der aktuellen Auswirkungen der Coronakrise auf den deutschen Immobilienmarkt den Corona-Immobilien-Index initiiert. Nach inzwischen drei Wochen Lockdown fällt die erste Erhebung zur Situation deutscher Projektentwicklungen positiv aus: Der überwiegende Anteil der Teilnehmer beobachtet keine oder geringe Engpässe bei Material (75 Prozent) oder Personal (85 Prozent).

Nur auf einer Baustelle der Befragten stehen aktuell die Arbeiten still.

Moritz Koppe, Geschäftsführer emproc SYS und Initiator des Corona-Immobilien-Index: „Wir haben die wöchentliche Marktumfrage gestartet, um mit dem Corona-Immobilien-Index die aktuelle Entwicklung der deutschen Immobilienwirtschaft in der Coronakrise abbilden zu können. Die Ergebnisse der ersten Umfrage decken sich mit meiner persönlichen Einschätzung: Wir kontrollieren aktuell etwa 100 Baustellen im Bundesgebiet und sehen zum jetzigen Zeitpunkt kaum Beeinträchtigungen durch Corona.“

Mit Hilfe vieler teilnehmender Immobilienexperten und Unterstützung namhafter Unternehmen und Institutionen aus dem emproc-Netzwerk – zum Beispiel Cushman & Wakefield, Real Estate Lounge, RICS, Alyne, Fraunhofer, Norton Rose Fulbright, Building Radar, Alphazirkel, Capmo, Flowinvest und Mailänder Consult – werden einmal wöchentlich die aktuelle Situation deutscher Projektentwicklungen und die Auswirkungen der Coronakrise gemessen.

Stefan Stenzel, Associate Director bei Cushman & Wakefield und Initiator des Corona-Immobilien-Index: „Die Idee hinter dem Corona-Immobilien-Index ist, dass Immobilienexperten ihre Beobachtung teilen, ihre aktuellen Beobachtungen im Tagesgeschäft melden und wir so einen Trendmesser für die bundesweite Entwicklung bekommen. Durch eine große Anzahl an Teilnehmern können wir so die Schwarmintelligenz abbilden und einen aktuellen Snapshot zeigen.“

07.04.2020