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Captiva kehrt zu Partnerstruktur zurück

Das Captiva-Management erwirbt Anteile von Alvarez & Marsal zurück.

Der Immobilieninvestor und Asset Manager Captiva wird erneut unabhängig. Captiva wird seinen investorenorientierten Anlageansatz künftig in einer Partnerstruktur und mit Fokus auf Deutschland fortsetzen. In diesem Zusammenhang übernimmt Stephan Fritsch, Managing Director von Captiva, die bislang von Alvarez & Marsal gehaltenen Anteile an Captiva und wird 100prozentiger Anteilseigner des Unternehmens. Über Details der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Captiva und A&M planen, auch in Zukunft bei immobilienbezogenen Themen zusammenzuarbeiten.

Das Unternehmen wird unter der in Investorenkreisen eingeführten und im Gewerbeimmobilienmarkt bekannten Marke Captiva weitergeführt. Mit Wirkung ab Dezember 2017 wird die Holding-Gesellschaft als Captiva GmbH firmieren, die Fonds und andere Investmentvehikel werden in der Captiva Capital Management zusammengefasst und die Asset Management Services laufen künftig unter dem Dach der Captiva Asset Management. Die Plattform soll kontinuierlich ausgebaut werden. Hierzu sind in naher Zukunft eine Erweiterung des Partnerkreises und ein weiterer Ausbau des Teams geplant.

Zugleich gab Captiva die Auflage des neuen Investmentfonds „Captiva Gesundheitsimmobilien Deutschland 1“ bekannt, für den das Unternehmen Mittelzusagen in Höhe von rund 155 Millionen Euro Eigenkapital von institutionellen Anlegern aus Deutschland erhalten und damit das angestrebte Volumen des Fonds übertroffen hat. Mit einer Fremdkapitalquote von maximal 50 Prozent verfügt der offene Immobilien-Spezial-AIF für professionelle und semiprofessionelle Investoren nach KAGB somit über eine Kaufkraft von bis zu 310 Millionen Euro.

21.12.2017