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Bremen: Evoreal baut Wohnhochhaus auf Bundesbank-Areal

Auf dem Areal zwischen der Kohlhökerstraße und dem Imre-Nagy-Weg sollen rund 170 Wohnungen entstehen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 60 Millionen Euro.

Siegerentwurf des Hamburger Architekturbüros Schenk+Waiblinger Architekten (Foto: Schenk+Waiblinger)
Siegerentwurf des Hamburger Architekturbüros Schenk+Waiblinger Architekten (Foto: Schenk+Waiblinger)

Nachdem der Projektentwickler Evoreal das rund 7.000 Quadratmeter große Areal der ehemaligen Deutschen Bundesbank erworben hat, steht nun fest, wer die Gestaltung des Bremer Wohnquartiers übernehmen wird. Das Hamburger Architekturbüro Schenk+Waiblinger Architekten konnte sich beim hochbaulichen Realisierungswettbewerb aus sechs teilnehmenden Büros durchsetzen. Das Konzept überzeugte mit einem parkähnlichen Innenhof und einer städtebaulichen Konzeption, die sich in das bestehende Umfeld integriert und gleichzeitig einen markanten Hochpunkt schafft. Auf dem Areal zwischen der Kohlhökerstraße und dem Imre-Nagy-Weg östlich der Wallanlagen sollen rund 170 Wohnungen entstehen, 25 Prozent davon werden öffentlich gefördert. Die Fertigstellung ist für Sommer 2022 geplant, das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 60 Millionen Euro.

Insgesamt wird der Gebäudekomplex rund 170 Wohnungen umfassen, ergänzt durch etwa die gleiche Anzahl an Stellplätzen. Das Angebot reicht von Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen und Penthouses im 14-geschossigen Wohnhochhaus.

Neben dem Gewinner nahmen die Bremer Büros Haslob Kruse + Partner Architekten BDA und Hilmes Lamprecht Architekten BDA, die KSP Jürgen Engel Architekten GmbH aus Braunschweig sowie LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB und die Winking Froh Architekten – beide aus Hamburg – am Wettbewerb teil.

11.06.2018

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