zurück

Berlin: Neues vom "Speicherballett"

Die Buwog startet mit dem Neubau "Havel-Speicher", der das denkmalgeschützte Ensemble im Quartier "Speicherballett" in Berlin-Spandau vervollständigen soll.

buwog-speicherballett
Visualisierung des Buwog-Quartiers Speicherballett. (Bild: Buwog)

Die ursprünglich drei historischen Speicher an der Havel wurden in den 1930er Jahren erbaut und standen jahrelang leer. Während die beiden südlichen Speicher aktuell denkmalgerecht saniert werden, konnte der nördliche fensterlose Speicher abgerissen werden. An seiner Stelle entsteht nun der Havel-Speicher, ein Neubau, der in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt konzipiert wurde und das Speicherensemble vervollständigen soll. Das Gebäude orientiert sich dabei an der historischen Kubatur – die ursprünglichen Außenmaße werden also originalgetreu nachgebaut. Auch die Fassadensprache soll sich an den beiden Denkmalspeichern orientieren. Umgesetzt wird das Projekt vom Architekturbüro GFB Alvarez & Schepers aus Berlin.

Neben Denkmalschutz steht laut Buwog auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus: Beim Bau des Quartiers setze das Unternehmen konsequent auf Energieeffizienz und Schonung der Ressourcen. Ein intelligentes Wassermanagement soll dafür sorgen, dass Regenwasser in unterirdischen Zisternen aufgefangen und beispielsweise für die Gartenbewässerung und die WC-Spülung verwendet werden kann. Photovoltaikanlagen auf mehreren Dächern erzeugen Strom aus Sonnenenergie. Zur Förderung von E-Mobilität werden in den Tiefgeragen Ladesäulen für Elektroautos installiert. Für eine generationenübergreifende Wohnqualität erhält das autofreie Quartier barrierefreie und begrünte Außenbereiche mit Sitz- und Spielflächen sowie – in einem späteren Bauabschnitt – eine quartierseigene Kita.

Im neuen Bauabschnitt Havel-Speicher sollen 46 Eigentumswohnungen mit zwei bis vier Zimmern und Wohnflächen von circa 50 bis 102 Quadratmetern entstehen.

03.05.2021