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Advenis kauft deutsches Büroportfolio

Die französische Advenis REIM hat mit Unterstützung ihres deutschen Tochterunternehmens ein Büroimmobilien-Portfolio im Wert von 115 Millionen Euro erworben.

Die fünf Objekte befinden sich in Nordrhein- Westfalen und werden in den offenen SCPI-Immobilienfonds Eurovalys eingebracht. Dieser wurde 2015 aufgelegt und investiert ausschließlich in deutsche Büroimmobilien, die sich überwiegend an den deutschen Top-7-Standorten befinden. Mit den nun getätigten Ankäufen umfasst das Fondsportfolio des SCPI Eurovalys insgesamt 22 Büroobjekte in Deutschland. Clifford Chance unterstützte als Legal Advisor, DU Diederichs bei der Due Diligence und Imovo beim Ankauf.

Das neu übernommene Portfolio besteht aus fünf Büroimmobilien, von denen sich drei in Köln und zwei im Ruhrgebiet (Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr) befinden. Eines der Objekte in Köln wurde mit einer Anteilsmehrheit von 94,9 Prozent im Rahmen eines Co-Investment erworben. Die übrigen vier Objekte fließen zu 100 Prozent der Besitzanteile in den Eurovalys ein. Die Gesamtvermietungsfläche des Portfolios beträgt rund 108.000 Quadratmeter.

Die Vermietungsquote im akquirierten Portfolio liegt bei durchschnittlich 90 Prozent. Zu den meist langfristigen Mietern zählen namhafte Unternehmen aus dem Bildungsbereich, Versicherungswesen und Lebensmittelhandel sowie der öffentlichen Hand.

Eva Welzenbach, Geschäftsführerin von Advenis Real Estate Solutions, kommentiert: „Mit dem Erwerb dieses Portfolios haben wir einen wichtigen Grundstein für die Entwicklung des Eurovalys in den kommenden Jahren gelegt. Wir freuen uns, dass wir den Deal auf dem Höhepunkt der Covid-19-Krise innerhalb kürzester Zeit vollständig zum Abschluss bringen konnten. Die Neuinvestition sichert dem Fonds eine stabile Wertentwicklung und unterstreicht die Kompetenz von Advenis bei der Beschaffung erstklassiger Off-Market-Transaktionen in einem starken Wettbewerb. Im Zuge dieser Ankäufe hat der Fonds eine Kapitalerhöhung von 500 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro angekündigt. Wir suchen daher weiterhin interessante Investitionsmöglichkeiten für den Eurovalys und andere Investoren.“

30.07.2020