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Aareal Bank will Anteil ihrer IT-Tochter verkaufen

Die Aareal Bank hat den Prozess zum Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an der Aareon eingeleitet.

Der Vorstand der Aareal Bank hat heute beschlossen, im Rahmen eines strukturierten Prozesses mit ausgewählten, langfristig orientierten Finanzinvestoren in Gespräche über eine signifikante Minderheitsbeteiligung an der Tochtergesellschaft Aareon einzutreten. Der Prozess zielt darauf, in dem für Tech-Unternehmen wie die Aareon derzeit günstigen Umfeld gemeinsam mit einem Partner die Wachstumsperspektiven der Aareon zu stärken und ihr Wachstumsprogramm schneller umzusetzen. Die Aareal Bank beabsichtigt, Mehrheitsgesellschafterin der Aareon zu bleiben.

Der Prozess soll ergebnisoffen und zügig, aber mit gebotener Sorgfalt durchgeführt werden. Die Aareal Bank wird dabei von dem auf den Tech-Sektor spezialisierten Beratungshaus Arma Partners als Financial Advisor begleitet. Über eine etwaige Partnerschaft werden Vorstand und Aufsichtsrat auf der Grundlage der in dem Prozess gewonnenen Erkenntnisse gesondert entscheiden. Wichtige Kriterien werden aus heutiger Sicht neben den wirtschaftlichen Aspekten einer möglichen Transaktion vor allem die Unterstützung der Wachstumsstrategie der Aareon, insbesondere durch die Forcierung der M&A-Aktivitäten, sowie die spezifische Transaktions- und Sektorexpertise des potenziellen Partners sein.

Der Vorstandsvorsitzende der Aareal Bank, Hermann J. Merkens, erklärte: "Die Aareon ist integraler Bestandteil der im Januar mit 'Aareal Next Level' weiterentwickelten Strategie unserer Gruppe. Im Rahmen dessen hatten wir auch unsere grundsätzliche Offenheit für strategisch orientierte Partnerschaften als sinnvolle Möglichkeit bekundet, die dynamische Entwicklung der Aareon noch weiter zu beschleunigen. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, einen solchen Schritt ernsthaft in Betracht zu ziehen. Das Marktumfeld für Tech-Unternehmen wie die Aareon ist gut."

20.05.2020