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Nordamerikanische Skiorte mit den höchsten Immobilienpreisen

Ein Immobilien-Ranking der besonderen Art: Vail ist der teuerste Skiort in Nordamerika. Die Top 10 der teuersten Skiorte nach Immobilienpreisen.

In Park City fahren auch Will Smith und Michael Jordan Ski (Foto: Engel & Völkers)
Die teuersten Skiorte: In Park City fahren auch Will Smith und Michael Jordan Ski (Foto: Engel & Völkers)

Rankings gibt es im Immobilienbereich viele: Die höchsten Mieten, die höchsten Wolkenkratzer, die teuersten Städte zum Wohnen und viele mehr. Engel & Völkers hat mit seinem Ranking der Top 10 Skidestinationen in Nordamerika zugegebenermaßen ein ziemliches Nischenthema ausgekramt - unterhaltsam ist das Ranking trotzdem. Und das nicht nur für Karnvevalsflüchtlnge, denn man erfährt außerdem, welche Prominenten in den Skiorten zu den Hauseigentümern gehören.

Die teuersten Skiorte in Nordamerika sind:

1. Vail, Colorado (USA)
Nordamerikas teuerster Standort für Ski-Immobilien 2016 ist Vail mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 16.200 US-Dollar pro Quadratmeter (rund 15.200 Euro). In der Wintersportdestination im US-Bundesstaat Colorado besitzt unter anderem der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg ein hochwertiges Apartment. Vail bietet viel Exklusivität und eine große Vielfalt an Veranstaltungen. Dazu zählen Konzerte sowie die jährlich stattfindenden Skirennen des FIS Audi Birds of Prey World Cup, an denen namhafte Skirennläuferinnen wie Lindsey Vonn teilnehmen. Zudem bietet die Umgebung von Vail Landschaften mit malerischen Wanderwegen und beeindruckenden Bergpanoramen.

2. Aspen, Colorado (USA)
Zweitwohnsitze in Aspen kosteten im vergangenen Jahr im Schnitt rund 14.500 US-Dollar pro Quadratmeter (etwa 13.600 Euro). Aspen ist namhafter Rückzugsort vieler Stars. Schauspieler wie Goldie Hawn, Kevin Costner und Antonio Banderas sowie Sängerin Mariah Carey verbringen im Winter häufig Zeit in Aspen. Sie erkunden das Aspen Art Museum, gehen in eines der über 60 Restaurants oder besuchen eine der zahlreichen Veranstaltungen wie die X-Games und den FIS Alpine World Cup.

3. Park City, Utah (USA)
Park City im US-Bundesstaat Utah verfügt über das größte Skigebiet Nordamerikas. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 11.000 US-Dollar (rund 10.300 Euro) für Zweitwohnsitze rangiert die Stadt auf Rang drei. Schauspieler Will Smith und der ehemalige Basketballstar Michael Jordan zieht es nach Park City. Wer sich lieber fernab der Pisten aufhält, für den bietet der Ort eine vielfältige Kunst- und Kulturszene sowie erstklassische Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Inmitten der Natur Utahs befindet sich auch das Anwesen von „DreamWorks“ Geschäftsführer Jeffrey Katzenberg. Dieses steht derzeit bei Engel & Völkers für 12,9 Millionen US-Dollar (etwa 12,15 Millionen Euro) zum Verkauf.

4. Lake Tahoe, Kalifornien/ Nevada (USA)
Platz vier erreicht die beliebte Sportregion am Lake Tahoe, die sich über die USBundesstaaten Kalifornien und Nevada erstreckt. Eine Ski-Immobilie in einem der zahlreichen Ferienorte in der Nähe des Sees kostete 2016 im Schnitt rund 9.500 US-Dollar pro Quadratmeter (8.900 Euro). Zu diesen Orten zählen Donner Lake, Heavenly Valley und Squaw Valley. Hierher ist bereits der „Oracle“-Gründer Larry Ellison gereist. Die Region zeichnet sich durch ihre atemberaubende Landschaft mit malerischen Wander- und Fahrradwegen aus. Eine lebhafte Kulturszene mit dem Snow Globe Musikfestival und dem Snow Fest! runden das Angebot ab.

5. Whistler, British Columbia (Kanada)
Spätestens seit den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010 ist der Skiort Whistler in der kanadischen Provinz British Columbia auch international bekannt. Der Durchschnittspreis für einen Zweitwohnsitz in dem Wintersportort lag 2016 bei rund 7.700 Kanadischen Dollar pro Quadratmeter (5.500 Euro). Damit belegt Whistler den fünften Rang. Der Ort bietet Zugang zu einem der größten Skigebiete Nordamerikas und beste Bedingungen für Skifahrer wie Snowboarder. Persönlichkeiten wie die Schauspielerin Reese Witherspoon verbrachten hier schon ihren Skiurlaub.

6. Sun Valley, Idaho (USA)
Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 4.400 US-Dollar pro Quadratmeter (4.100 Euro) erreicht Sun Valley im Bundesstaat Idaho den sechsten Platz. Der Ort erlangte bereits in den späten 1930er Jahren Bekanntheit, als die ersten Stars und Sternchen in das Skigebiet Bald Mountain reisten. Zu den heutigen berühmten Besuchern dieses Wintersportorts zählen die Schauspieler Jamie Lee Curtis, Demi Moore und Clint Eastwood. Ein besonderes Objekt, das Engel & Völkers hier aktuell vermarktet, ist ein Anwesen von Hollywood-Schauspieler Bruce Willis. Der Angebotspreis beträgt 6,5 MillionenUS-Dollar (ca. 5,8 Millionen Euro).

7. Banff/Canmore, Alberta (Kanada)
Ski-Immobilien in Banff und Canmore in der kanadischen Provinz Alberta kosteten im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund 5.700 Kanadische Dollar pro Quadratmeter (4.100 Euro). Damit belegt diese Wintersportregion den siebten Platz. Durch ihre Lage inmitten des Banff-Nationalparks, einem Unesco-Weltnaturerbe, bieten die Orte Zugang zu einer atemberaubenden Naturlandschaft und hervorragenden Pisten. Kennzeichnend für Banff und Canmore ist zudem eine lebhafte Kulturszene mit zahlreichen Museen und Galerien. Stars wie die Schauspieler Alec Baldwin, Meg Ryan und Glenn Close zieht es immer wieder hierher.

8. Tremblant, Quebec (Kanada)
Tremblant in der Provinz Quebec zählt seit Jahren zu den beliebtesten Skiorten im östlichen Nordamerika. Der Durchschnittspreis für einen Zweitwohnsitz in dem kanadischen Skiort lag 2016 bei rund 5.000 Kanadischen Dollar pro Quadratmeter (3.600 Euro). Damit erreicht der Austragungsort international bekannter Sportveranstaltungen wie dem Ironman Mont- Tremblant, dem Snow Polo Tremblant und den Canadian Alpine Championships Platz acht der Rangliste. Darüber hinaus bietet die Winterdestination einen spektakulären Panoramablick auf die Laurentinische Bergkette sowie die Nähe zum Mont-Tremblant Nationalpark. Auch Hollywood-Schauspieler Catherine Zeta-Jones und Michael Douglas verbrachten hier schon ihren Skiurlaub.

9. Bromont, Quebec (Kanada)
Bromont in der kanadischen Provinz Quebec ist die größte Wintersportregion Nordamerikas, die Skifahren bei Flutlicht ermöglicht. Für eine klassische Ski-Immobilie in diesem Ort zahlten Käufer 2016 im Schnitt rund 3.800 Kanadische Dollar pro Quadratmeter (2.700 Euro), womit Bromont den neunten Platz einnimmt. Kanadas Wirtschaftselite, Politiker, Stars und Spitzenathleten haben in dieser Region einen Wohnsitz. Sie schätzen den idyllischen Ortskern mit Shops und Restaurants sowie die malerische Landschaft.

10. Lake Placid, New York (USA)
In Lake Placid im US-Bundesstaat New York lag der Durchschnittspreis für Zweitwohnsitze im vergangenen Jahr bei 2.800 US-Dollar pro Quadratmeter (2.600 Euro). Der Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1932 und 1980 schließt damit das Ranking der Top 10 Skidestinationen Nordamerikas ab. Lake Placid liegt im Adirondack Park, einem Naturschutzgebiet mit mehreren kleinen Gemeinden, die von Bergen und Seen umgeben sind. Persönlichkeiten wie Musiker Bruce Springsteen und Schauspieler Kevin Bacon schätzen Lake Placid als Rückzugsort.

16.02.2017