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Neubauvolumen bei Logistikimmobilien stabil

Laut dem Logistikimmobilien-Seismograph für das erste Quartal 2017 ist das Neubauvolumen stabil. Vor allem der Handel ist weiter auf dem Vormarsch.

Das erste Quartal im Jahr 2017 startet mit einem Neubauvolumen von rund 820.000 Quadratmetern und verweist damit auf eine weiterhin stabile Entwicklung des deutschen Logistikimmobilienmarktes. Das zeigt der aktuelle Logistikimmobilien-Seismograph, der vierteljährlich durch das Beratungsunternehmen Logivest in Kooperation mit der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) herausgeben wird. Im Hinblick auf das vergangene Jahr mit mehr als 3,3 Millionen Quadratmeter erzielt die Neubaudynamik innerhalb der ersten drei Monate in 2017 rund 25 Prozent des in 2016 erzielten Gesamtvolumens.

Der Handel baut
N eben der Neubauaktivität zeigt sich auch bei den Nutzergruppen ein stabiler Trend: Mit 43 Prozent ist der Handel weiterhin stärkste Nutzergruppe bei neu entstehenden Objekten. Damit kann der Handel seinen Anteil im Gesamtjahreszeitraum 2016 mit 36 Prozent noch einmal deutlich steigern und zählt seit Januar 2016 nun insgesamt rund 1,5 Millionen Quadratmeter Neubaufläche.

Neu errichtete Immobilienflächen in den Top-Logistikregionen im ersten Quartal 2017 (Quelle: Logivest GmbH)
Neu errichtete Immobilienflächen in den Top-Logistikregionen im ersten Quartal 2017 (Quelle: Logivest GmbH)

Auf den reinen Onlinehandel entfallen dabei etwa 400.000 Quadratmeter Fläche. Die starke Entwicklung des Handels geht gleichermaßen zu Lasten der Logistikdienstleister, deren Anteil von 33 Prozent in 2016 auf 30 Prozent im ersten Quartal 2017 zurückgegangen ist und des Industriesektors. Dessen Anteil ist von 31 Prozent in 2016 auf 27 Prozent im ersten Quartal 2017 gesunken.

Berlin/Brandenburg klettert im Standortranking an die Spitze
Die Neuentwicklungen zu Beginn des Jahres 2017 fanden, wie dies bereits in den beiden vorhergehenden Quartalen der Fall war, mit einem Anteil von über 80 Prozent überwiegend in den etablierten Logistikregionen statt. Größter Nutznießer ist hierbei die Top-Region Berlin/Brandenburg, die mit rund 137.000 Quadratmetern an realisierten Projektentwicklungen nicht nur die Spitzenposition im aktuellen Jahresranking einnimmt, sondern bereits jetzt ihren Vorjahreswert von rund 121.000 Quadratmeter übertroffen hat. Dahinter folgt die Region Niederrhein mit aktuell rund 118.000 Quadratmeter Neubaufläche. Den dritten Platz im Ranking der dynamischsten deutschen Top-Logistikregionen in Q1 2017 belegt das Östliche Ruhrgebiet mit knapp 94.000 Quadratmeter.

20.04.2017