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Innogy-Campus: Kölbl Kruse macht wohl das Rennen

Offiziell ist es noch nicht, doch die Anzeichen verdichten sich, dass Kölbl Kruse für die RWE-Tochter Innogy einen neuen Unternehmenssitz in Essen errichtet.

Das RWE-Hochhaus in der Huyssenallee müsste wohl für den neuen Innogy-Campus weichen (Foto: RWE AG)
Das RWE-Hochhaus in der Huyssenallee müsste wohl für den neuen Innogy-Campus weichen (Foto: RWE AG)

An der Essener Huyssenallee/Ecke Kruppstraße wird ein neuer Campus für die RWE-Tochter Innogy entstehen. Wie die Westdeutsche Zeitung meldet, gibt es bereits eine Vereinbarung mit dem Projektentwickler Kölbl Kruse, dem das Grundstück zwischen Huyssenallee, Kruppstraße und Badekerstraße mit dem ypsilonförmigen RWE-Hochhaus aus den 1980er Jahren gehört. Das markante Gebäude soll abgerissen werden.

Bis 2024 müsste der neue Campus wohl fertig sein, dann läuft der Mietvertrag von RWE im gleichnamigen Turm am Essener Opernplatz aus. Auch der Mutterkonzern RWE plant bis 2020 einen neuen Campus an der Altenessener Straße. Für dieses Projekt ist laut WAZ - neben einem weiteren Mitbewerber - ebenfalls Kölbl Kruse als Projektentwickler im Gespräch. Eine Entscheidung solle hier noch bis Ende Juni fallen.

19.05.2017