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Immobilienfinanzierung: Banken machen 15 Prozent mehr Neugeschäft

Die gewerblichen Immobilienfinanzierer in Deutschland haben laut JLL ihr Neugeschäft vergangenes Jahr um 15 Prozent auf 41,6 Milliarden Euro gesteigert.

Ein Plus von 15 Prozent zeigt die JLL-Analyse für das Neugeschäft der gewerblichen Immobilienfinanzierung in Deutschland des Jahres 2016. Mit 41,6 Milliarden Euro haben bis auf eine Bank alle 13 Institute ein höheres Neugeschäft abgeschlossen als ein Jahr zuvor, die meisten im zweistelligen Prozentbereich.

Stärkster Kreditgeber war die DG Hyp mit 7,1 Milliarden Euro zugesagten Mitteln und damit einem Zuwachs von 27 Prozent. Sie hatte zum Beispiel das Frankfurter Einzelhandels-, Hotel- und Wohn-Projekt „The Flare" von Strabag Real Estate und RFR finanziert. Gefolgt wird die Top-Performerin von der Helaba mit 5,1 Milliarden Euro (+ 21 Prozent), zu deren neuen Kreditengagement unter anderem die Finanzierung des Objekts „Pressehaus am Alexanderplatz“ in Berlin gehörte, das von Tishman Speyer gekauft wurde. Vier der hier analysierten Banken lagen 2016 bei einem Volumen zwischen 4,2 Milliarden und 4,9 Milliarden Euro. Den stärksten Zuwachs im Neugeschäftsvolumen wies die Deka Bank mit 75 Prozent auf, gefolgt von der Postbank mit 30 Prozent – beide sind die einzigen Banken, die ein Plus für 2017 erwarten. Nur für die Deutsche Pfandbriefbank (Pbb) wurde im deutschen Markt ein Rückgang von acht Prozent registriert.

19.05.2017