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Digitalisierung zum Ausprobieren und Mitmachen

Beim Gipfeltreffen von imFokus Digitalisierung ging es nicht um Grundsatzreden, sondern um konkrete Anwendungen. Ein Tag voller Best Practice von Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft.

Virtual Reality zum Ausprobieren gab es beim Gipfeltreffen von imFokus Digitalisierung (Foto: Axel Schulten)
Virtual Reality zum Ausprobieren gab es beim Gipfeltreffen von imFokus Digitalisierung (Foto: Axel Schulten)

Moderator und Gastgeber Christof Hardebusch machte gleich zu Beginn klar, was auf die Teilnehmer des Gipfeltreffens in Köln zukommen würde. "Die Branche hat jetzt oft genug theoretisch über die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft debattiert. Es ist Zeit für mehr Konkretes." Und das sollte dann auch folgen: Es gab Best Practice-Beispiele aus der Bau- und Projektentwicklung und aus dem Immobilienmanagement.

Dabei ging es um den konkreten Nutzen von Virtual Reality , um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Investmentgeschäft, um die Chancen von Building Information Modelling (BIM) und die Einsatzfelder digitaler Lösungen im Immobilienmanagement und im Facility Management.

Besonderes Highlight war fraglos, dass alle Teilnehmer die Chance hatten, ganz real in die Virtual Reality abzutauchen. Aber auch live während des Events eingesetzten Tisch-Sensoren, die Daten zu Licht, Wärme und Co2 erfassten, machten deutlich, was heute schon technisch alles möglich ist.

Für Neulinge bei einem imFokus Gipfeltreffen, dürften nicht nur manche Digitalisierungsthemen neu gewesen sein. Auch das Event-Konzept hält eher Ungewohntes bereit. Statt einer Aneinaderreihung von Frontalvorträgen, sind die Referenten bei den Gipfeltreffen lediglich Impulsgeber für die anschließenden Diskussionen an den Tischen.

Die Gipfeltreffen „Human Resources III" der imFokus-Reihe aus dem Immobilien Manager Verlag findet am 9. November 2017 statt. Es geht um Strategien und Konzepte zu HR in der Immobilienwirtschaft. Sichern Sie sich einen Platz im Publikum oder als Unternehmen eine Partnerschaft unter

imfokus@immobilienmanager.de

Denn jedem Vortrag folgte eine Frage an das Publikum. Nach einer kurzen Diskussion in den einzelnen Tischgruppen senden die Tische dann via iPads ihre Gruppen-Statements an die Tweetwall auf der Bühne. Die Antworten erscheinen live und für alle sichtbar, so dass die Moderatoren Steffen Uttich und Christof Hardebuch dieses sofort zur weiteren Diskussion mit dem Publikum aufgreifen können.

So auch, als es um die Frage ging, welche neuen Geschäftsmodelle sich zum Beispiel aus der großen Masse an Gebäude- und Nutzerdaten generieren lassen. Die überwiegend recht unkonkreten Antworten, die auf der Tweet Wall erschienen, machten deutlich, wie sehr beim Thema Digitalisierung noch um Orientierung gerungen wird.

Ein Event wie das Gipfeltreffen, mit konkreten Beispielen und einem offenen und äußerst lebhaften Austausch, können ein Stück dazu beitragen, diese Orientierung zu finden. Denn Digitalisierung ist kein Selbstzweck, oder wie es Jörn Stobbe, COO von Union Investment Real Estate, sagte: "Ein schlechter analoger Prozess, bleibt auch digital ein schlechter Prozess."

Autor: Markus Gerharz

31.03.2017