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Hier finden Sie, geordnet nach den Kategorien, alle Preisträger und ausgezeichneten Projekte des immobilienmanager Award 2014.

Kategorie Finanzierung

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Andreas Pohl, Deutsche Hypothekenbank
Andreas Pohl, Deutsche Hypothekenbank

Deutsche Hypothekenbank

 

Projekt: Strategische Zusammenarbeit zwischen Deutscher Hypo und der Bayerischen Versorgungskammer (BVK)


Der Markt für Immobilienfinanzierungen hat sich in den zurückliegenden Jahren deutlich gewandelt. Durch die strategische Zusammenarbeit mit der Bayerischen Versorgungskasse BKV hat die Deutsche Hypo eine innovative Antwort auf diese Veränderungen gefunden.

 

Das Kreditinstitut schloss mit der BVK eine Rahmenvereinbarung zur gemeinsamen Vergabe von Konsortialkrediten – dies zunächst bis zu einem Zielvolumen von 500 Millionen Euro seitens der BVK. In der Regel tragen beide Partner jeweils 50 Prozent dieser Konsortialfinanzierungen. Die Deutsche Hypo übernimmt das Servicing, stellt standardisierte Prozessabläufe bereit und gewährleistet eine schnelle Entscheidungsfindung und eine effiziente Kreditvergabe.

 

Dank der Partnerschaft kann die Deutsche Hypo nun auch Finanzierungen mit einem Volumen von 200 Millionen Euro und mehr darstellen. Der BVK öffnet diese Zusammenarbeit den Zugang zur gewerblichen Immobilienfinanzierung.

 

Kategorie Investment

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Lars Wittan und Michael Zahn, Deutsche Wohnen AG
Lars Wittan und Michael Zahn, Deutsche Wohnen AG

Deutsche Wohnen AG

 

Projekt: Übernahme der GSW Immobilien AG


Die Wohnungsmärkte standen und stehen unter besonderer Beobachtung der deutschen Öffentlichkeit und der Politik. Die GSW verfügte in Berlin - und damit einem in dieser Hinsicht besonders kritisch betrachteten Markt -  über rund 60.000 Wohnungen mit einem Marktwert von rund 3,3 Milliarden Euro. In diesem auch kartellrechtlich schwierigen Umfeld leitete die Deutsche Wohnen AG die Übernahme des Wettbewerbers ein. Dem Management gelang dies mittels Aktientausch in sehr zügiger und fast geräuschloser Weise.

 

Die Deutsche Wohnen AG ergänzt durch diese Übernahme ihr Portfolio in komplementärer Weise und erzielt erhebliche Skaleneffekte. Ihre nunmehr 146.000 Wohnungen haben einen Marktwert von rund 8,5 Milliarden Euro. Den erwarteten Anstieg des FFO-Profils nach der vollständigen Integration der GSW gibt der Preisträger mit 25 Millionen Euro pro Jahr an.

 

Kategorie Kommunikation

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Andreas Viedt, wirDesign AG, und Nicole Hanke, Berlin Hyp
Andreas Viedt, wirDesign AG, und Nicole Hanke, Berlin Hyp

Berlin Hyp/
wir Design AG

 

Projekt: Markenrelaunch der Berlin Hyp AG „Wir werden Rot vor Freude“


Im Dezember 2012 entschied die Sparkassen-Finanzgruppe, die Berlin Hyp, bis dato Tochtergesellschaft der Berliner Landesbank, als eigenständige Immobilienfinanzierungsbank zu positionieren. Nach einer gründlichen Analyse der Marke Berlin Hyp wurde diese Aufgabe im Jahr 2013 in nur sieben Monaten umgesetzt.

 

Mit der Kampagne „Wir werden Rot vor Freude“ gelang es, den etablierten Namen der Bank beizubehalten, im Markenauftritt aber zugleich die Zugehörigkeit zur Sparkassen-Gruppe deutlich kenntlich zu machen. Dies beinhaltete die Integration typischer Sparkassen-Attribute und des erweiterten Leistungsspektrums der Bank in den Marktauftritt. Neben dem engen zeitlichen Korsett waren die Abstimmung mit den Eigentümern sowie die Einbindung der Mitarbeiter der Berlin Hyp weitere besondere Herausforderungen.

 

Umgesetzt wurde die Kampagne durch einen Auftritt auf der Expo Real 2013, eine PR-Kampagne, umfangreiche Werbestrecken in den relevanten Fachtiteln sowie Kundenveranstaltungen.

 

Kategorie Management

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Thomas Hegel, LEG Immobilien AG
Thomas Hegel, LEG Immobilien AG

LEG Immobilien AG

 

Projekt: Vom Landesunternehmen über Private Equity an die Börse


Bis 2008 war die LEG ein landeseigenes, sehr heterogen strukturiertes Unternehmen ohne klaren unternehmerischen Fokus. Mit der Privatisierung der LEG im Jahr 2008 setzte ein beispielhafter Prozess ein. Das Management des Unternehmens verstand es, die LEG Immobilien AG mit einer breiten Palette von organisatorischen und marktbezogenen Maßnahmen kapitalmarktfähig zu machen. Intern entstand so eine vollkommen neue Struktur mit stimmigen Prozessen.

 

Das Geschäftsmodell fokussiert klar auf Wohnimmobilien, die entsprechend des „best-in-class“-Ansatzes effizient und nachhaltig zu bewirtschaften sind. Begleitet wurde dieser Prozess von Private-Equity-Investoren. Mit dem Börsengang präsentierte sich die LEG Immobilien AG als voll integriertes und klar fokussiertes Wohnungsunternehmen. Besonders hervorzuheben ist aus Sicht der Fachjury der gelungene Wandel der Unternehmenskultur.

 

Kategorie Nachhaltigkeit

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Judith Dröge, Redevco Services Deutschland GmbH
Judith Dröge, Redevco Services Deutschland GmbH

Redevco Services Deutschland GmbH

 

Projekt: Redevco Retailer Sustainability Benchmark (RRSB)


Mit der Redevco Retailer Sustainability Benchmark (RRSB) stellt Redevco dem Markt und Einzelhändlern im Speziellen ein einzigartiges Werkzeug zur Verfügung. Der RRSB beruht auf den Daten von mehr als 1.250 Einzelhandelsmietern und gibt Auskunft über deren Energie- und Wasserverbrauch sowie über deren CO²-Emissionen.

 

Da der entsprechende Verbrauch im Einzelhandel in erster Linie vom Geschäftsfeld des jeweiligen Nutzers abhängt und erst in zweiter Instanz von der Beschaffenheit des Gebäudes, sind die Daten in unterschiedliche Einzelhandelssektoren gegliedert. Erstmals finden damit Nutzer und ihr jeweiliges Retail-Segment Berücksichtigung bei der Messung und Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten.

 

Die Nutzung der RRSB ist online kostenlos möglich. Einzelhändler können damit ihre konkreten Verbrauchswerte mit denen ihres Einzelhandelssegments vergleichen und auf dieser Basis eigene Nachhaltigkeitsstrategien entwickeln.

 

Kategorie Projektentwicklung Bestand

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Daniel Komar, GRK-Holding AG
Daniel Komar, GRK-Holding AG

GRK-Holding AG

 

Projekt: Revitalisierung von Deutschlands größtem Industriedenkmal


Mit dem Vorhaben Venezia Quartier in Leipzig hat die GRK-Holding ebenso großen Mut wie großes Können bewiesen.

 

2011 erwarb das Unternehmen den letzten noch unsanierten Teil der ehemaligen Buntgarnwerke im Leipziger Stadtteil Plagwitz. Dabei handelt es sich um Deutschlands größtes Industriedenkmal und Europas größten Gebäudekomplex der Gründerzeit. Auf einer Gesamtnutzfläche von 20.000 Quadratmetern entstanden 115 loftähnliche Wohnungen und zehn luxuriöse Penthäuser. Um, trotz der großen Gebäudetiefe, eine ausreichende Versorgung der Wohnungen mit Tageslicht zu gewährleisten, ließ GRK aus dem Gebäude eine Scheibe mit 8.000 Quadratmetern Nutzfläche herausschneiden. Besonderheiten sind Loggien mit komplett ausfaltbaren Fenstern sowie ein Fitness- und Wellnessbereich.

 

Die Fachjury lobt insbesondere die sehr gelungene  Verbindung der Gründerzeitarchitektur mit heutigen Komfortbedürfnissen. Für den Leipziger Stadtteil Plagwitz ist das Venezia Quartier eine signifikante städtebauliche Bereicherung. Auch in der Vermarktung ist die Entwicklung erfolgreich, obwohl die Wohnungen zum oberen Preissegment des als eher entspannt geltenden Leipziger Wohnungsmarkt zählen. 

 

Kategorie Projektentwicklung Neubau

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Kai W. Ladebeck, Matthias Pirschel, Thomas Hohwieler und Lars Czikowski, STRABAG Real Estate GmbH
Kai W. Ladebeck, Matthias Pirschel, Thomas Hohwieler und Lars Czikowski, STRABAG Real Estate GmbH

STRABAG Real Estaste GmbH

 

Projekt: Tanzende Türme, Hamburg


Die Hamburger Reeperbahn gehört zu den bekanntesten deutschen Straßen, ist aber bislang kein ausgewiesener Standort für hochwertige Büroflächen. Deshalb zeugt es von Mut, dass die STRABAG Real Estate hier ein bereits an-entwickeltes Projekt übernahm.

 

Die Tanzenden Türme bestehen aus zwei 24 beziehungsweise 21 Stockwerke zählenden Hochhäusern sowie einem achtgeschossigen Hotelgebäude. Die abgeknickte Form der Türme verleiht der Eingangssituation an der Reeperbahn ein unverwechselbares, modernes Gesicht.

 

Schon in der Bauphase suchte der Bauherr den engen Kontakt zur Nachbarschaft. Dies sowie die technisch äußerst anspruchsvolle Integration des Musik-Clubs Mojo sorgten für eine hohe Akzeptanz des Gebäudekomplexes in dessen Umfeld. Zugleich setzen die Tanzenden Türme durch ihre Architektur und durch ihre Nutzer ein starkes städtebauliches Signal für den begonnenen Strukturwandel im Reeperbahn-Kiez.

 

Kategorie Social Responsibility

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Dr. Benno-Eide Siebs und Dr. Patrick Wellas, Münchener Hypothekenbank eG
Dr. Benno-Eide Siebs und Dr. Patrick Wellas, Münchener Hypothekenbank eG

Münchener Hypothekenbank  eG

 

Projekt: Unterstützung des Projekts Job-Mentoring der BürgerStiftung München


Eines der größten Probleme unserer Zeit ist die mangelhafte Ausbildung eines Großteils unserer Jugendlichen. Zumeist stammen diese Jugendlichen aus bildungsfernen oder anderweit problematischen Verhältnissen.

 

Die Münchener Hypothekenbank kümmert sich aktiv darum, auch solchen Jugendlichen eine Chance zu geben und ihnen den Weg ins Berufsleben zu ebnen. Dazu unterstützt sie zum einen das Projekt Job-Mentoring der BürgerStiftung München. Das Projekt richtet sich an Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen. Mentoren helfen diesen Jugendlichen, eine Ausbildungsstelle zu finden und ihnen den Weg ins Berufsleben zu ebnen.

 

Die Personalpolitik der Münchener Hypothekenbanken folgt dem gleichen Grundsatz. Unter den aktuell 19 Auszubildenden des Unternehmens befinden sich sieben Jugendliche mit Migrationshintergrund, zwei alleinerziehende Mütter und Väter mit kleinen Kindern, ein Auszubildender in der Umschulung und ein Studienabbrecher. Die Münchener Hypothekenbank übernimmt die weit überwiegende Mehrheit ihrer Auszubildenden. 

 

Kategorie Stadtentwicklung

close  Preisträger der Kategorie Stadtentwicklung 2014

Benjamin Melcher und Johannes Tücks, EUREF AG
Benjamin Melcher und Johannes Tücks, EUREF AG

EUREF AG

 

Projekt: EUREF-Campus: Das Stadtquartier der Zukunft – schon heute


Dem EUREF-Campus bescheinigt die Fachjury des immobilienmanager Award 2014 ein stimmiges Konzept, hochwertige Architektur und einen hohen Innovationsgrad insbesondere im Bereich der Energieversorgung.

 

Der Campus entsteht an einem historischen Energiestandort rund um den Gasometer in Berlin-Schöneberg. Es handelt sich um Europas ersten im Betrieb CO²-neutralen Büro-, Wohn- und Wissenschaftsstandort. Auf einem 55.000 Quadratmeter großen Grundstück wurden und werden insgesamt 165.000 Quadratmeter Geschossfläche entwickelt. Kern des Konzepts ist die dezentrale Versorgung mit regenerativen Energiequellen und Speichern, die durch ein Micro Smart Grid vernetzt sind.

 

Mehrere namhafte Unternehmen haben sich bereits auf dem Areal angesiedelt. Die TU Berlin bietet hier unter anderem drei Master-Studiengänge an. Auch als Veranstaltungsort hat sich der Campus bereits einen Namen gemacht, unter anderem mit dem „Tag der Immobilienwirtschaft“ 2012.

 

Kategorie Vermittlung & Beratung

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Mario Leißner, King & Spalding LLP
Mario Leißner, King & Spalding LLP

King & Spalding LLP

 


Projekt: Brücke in die Zukunft: Rechtliche Begleitung der deutschen Immobilienfondsindustrie in das KAGB-Zeitalter


Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) wurde am 16. Mai 2013 vom Deutschen Bundestag beschlossen und trat überwiegend zum 22. Juli 2013 in Kraft. Für zahlreiche Unternehmen der Immobilienbranche erzeugte dies einen enormen Anpassungsdruck, bis hin zur Neuformulierung des eigenen Geschäftszwecks.

 

King & Spalding begleitete in dieser herausfordernden Phase mehr als 50 Mandanten der Immobilienfonds-Industrie, darunter Asset Manager, Vermittler, Kapitalanlagegesellschaften und internationale Investoren. Dabei deckte King & Spalding nicht nur alle relevanten rechtlichen Bereiche ab, sondern vertrat die Fondsinitiatoren während des Gesetzgebungsverfahrens als Lobbyist.

 

In ständiger Abstimmung mit der BaFin begleitete das Unternehmen somit nicht nur eine Vielzahl von Unternehmen, sondern die Branche insgesamt auf diesem schwierigen Weg.

 

Kategorie Surprise Prize

close  Preisträger der Kategorie Surprise Prize

Staatsrat Michael Sachs, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg
Staatsrat Michael Sachs, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg

Bündnis für das Wohnen in Hamburg


Ausgangslage für das Bündnis war die zunehmende Verknappung von Wohnraum in Hamburg. Dies führte in stärker nachgefragten Bezirken zu deutlichen Mieterhöhungen. Um den daraus resultierenden sozialen Folgeerscheinungen vorzubeugen und das Angebot an Wohnraum in der Hansestadt zu verbessern, leitete der Hamburger Senat Maßnahmen zur Forcierung des Wohnungsneubaus ein.

 

Anders als in anderen Städten mit ähnlicher Problemstellung gelang dem Senat dabei die einvernehmliche Einbindung aller wesentlichen Akteure des Wohnungsmarkts. 2011 vereinbarte der Senat mit den Bezirken verbindliche Neubauziele. Inhalt der Vereinbarung war unter anderem die Ausweitung der öffentlichen Förderung auf 2.000 Wohnungen pro Jahr, der Neubau von 1.000 Wohnungen pro Jahr durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA GWG, die Bereitstellung geeigneter Flächen in den Bezirken und verbindliche Absprachen mit der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.

 

Diese wurden ebenfalls noch 2011 im „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“ getroffen. Der Untertitel „Vereinbarung für das Wohnen zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) und den wohnungswirtschaftlichen Verbänden Hamburgs über Wohnungsneubau, Klimaschutz und Energieeffizienz, Erhalt der Backsteinfassaden und integrative Wohnungspolitik“. Die Vereinbarung wurde mit allen relevanten Wohnungs- und Immobilienverbänden sowie der SAGA GWG unter partnerschaftlicher Beratung des Mieterverein zu Hamburg geschlossen.

Wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist der Neubau von jährlich 6.000 Wohnungen in Hamburg. Das vom Bündnis für das Wohnen in Hamburg Erreichte ist überaus beeindruckend. 2012 konnte der Bau von 8.700 neuen Wohnungen genehmigt werden, bei einem Fördervolumen von mehr als 100 Millionen Euro. 2013 stieg die Zahl der Neubaugenehmigungen bereits auf 10.328 Einheiten, bei einem Fördervolumen von 143,3 Millionen Euro. Für das laufende Jahr stellt der Hamburger Senat 165 Millionen Euro an Fördermitteln bereit.

 

Kategorie Student des Jahres

close  Preisträger der Kategorie Student(in) des Jahres 2014

Philipp Valentin Schatz
Philipp Valentin Schatz

Philipp Valentin Schatz


Bachelor Thesis: Das Immobilienmarktrisiko von Immobilienunternehmen


Um Studentin oder Student des Jahres zu werden, müssen Nachwuchskräfte der Immobilienwirtschaft nicht nur herausragende Leistungen im Studium erbracht haben. Sie müssen sich auch durch besonderes gesellschaftliches oder politisches Engagement auszeichnen. Philipp Valentin Schatz, geboren 1989 in Kempten, erfüllt diese Kriterien in herausragender Weise. Seine sehr guten Studienleistungen stellte er mit zwei von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen hervorragend beurteilten Seminararbeiten und einer gelungenen Bachelor-Thesis unter Beweis. Philipp Valentin Schatz erhielt den Aareon Förderpreis, war Stipendiat des Deutschlandstipendiums und wurde in das Eliteprogramm des Honours Course aufgenommen.

 

Er zeichnete sich seit Beginn seines Studiums aber nicht nur durch diese Leistungen, sondern auch durch sein außergewöhnlich hohes Engagement an der Hochschule aus. Vom ersten bis zum letzten Semester vertrat er als gewählter Semestersprecher die Belange der Kommilitonen. Hinzu kommen Tätigkeiten in der Studienkommission und als Tutor für jüngere Studierende. Philipp Valentin Schatz ist derzeit bei der MEAG Munich Ergo Asset Management Trainee im Bereich strategisches Portfoliomanagement.

 

Kategorie Kopf des Jahres

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Daniel Müller, COO Motel One Group - und Sohn von Preisträger und Motel-One-Gründer Dieter Müller
Daniel Müller, COO Motel One Group - und Sohn von Preisträger und Motel-One-Gründer Dieter Müller

Dieter Müller, Motel One

Im Stadtbild zahlreicher deutscher Städte hat in den vergangenen Jahren ein neues, angenehmes „Gesicht“ unübersehbar Einzug gehalten. Die modernen, ansprechenden Häuser der Hotelkette Motel One etablieren eine architektonisch anspruchsvolle Marke.

 

Keine Low-Budget-Hotelkette expandiert schneller, keine ist städtebaulich ansprechender und besser integriert. Motel-One-Gründer Dieter Müller hat bewiesen, dass Low-Budget-Hotels ästhetische Anker für städtebauliche Entwicklungen in zentralen Lagen sein können.

 

In nur 13 Jahren erhöhte Motel One die Zahl der zur Kette gehörenden Hotels auf derzeit 45, mit annähernd 10.000 Zimmern. 2014 soll die Zahl von 61 erreicht  werden. Zunehmend rücken Häuser von Motel One in stadtbildprägende Lagen vor, so am Zwinger in Dresden (2013). Das derzeit im Bau befindliche Motel One am Wiener Hauptbahnhof wird mit 530 Zimmern das größte Hotel des Unternehmens.

 

Dieter Müller, zuvor Manager bei Accor, gründete die One Hotels & Resorts AG, die Motel One betreibt, im Jahr 2000 und führt das Unternehmen heute gemeinsam mit seiner Frau Ursula Scheller-Müller. Dieter Müller hält  57 Prozent der Stammaktien.

 

Das EBITA des Unternehmens stieg 2012 um rund 50 Prozent auf 62 Millionen Euro. Der Jahresabschluss  2013 wird einmal mehr eine hervorragende Entwicklung präsentieren.

 

Wichtigste Basis für den Erfolg von Motel  One ist die Zufriedenheit  der Kunden. In einer aktuellen Studie  des Deutschen Instituts für Service-Qualität (Disq) erreicht Motel One nach Radisson Blue und Steigenberger Rang drei. Für eine junge Low-Budget-Hotelkette ist dies als  hervorragendes Ergebnis zu werten.

 

Mit Motel One ist Dieter Müller somit ein Geniestreich gelungen, der mit der genannten Studie zur Kundenzufriedenheit, dem „Deutschen Servicepreis 2013“ in der Kategorie Tourismus und der bereits zum vierten Mal vergebenen Auszeichnung „Most Wanted Investment Partner“ durch die Treugast Solution Group seine öffentliche Würdigung gefunden hat. Darum ist er ideal geeignet für die Auszeichnung zum Kopf des Jahres 2014.

 

Kategorie Lifetime 2014

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Bernd Heuer
Bernd Heuer

Bernd Heuer

Der Träger des diesjährigen Lifetime Award hat der deutschen Immobilienwirtschaft in mehr als 35 Jahren entscheidende Impulse verliehen und einen wichtigen Beitrag zu ihrer Konstituierung geleistet. Dabei war und ist er ein nicht nur engagierter, sondern immer wieder auch ein visionärer Unternehmer. Mit der Gründung der Bernd Heuer Dialog und der Bernd Heuer Partner Human Resources baute er als Erster eine akzeptierte und dauerhafte Kongress- und Netzwerkplattform für die Immobilienwirtschaft auf. Bernd Heuer unterstützte nachhaltig die Gründung der IREBS Immobilienakademie. Ferner ist er Mitbegründer der gif Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung. Auch als Herausgeber der Fachzeitschrift immobilienmanager – der ersten Fachpublikation für die deutsche Immobilienwirtschaft, bewies er Weitblick und Pioniergeist.

 

Mit der Bernd Heuer Dialog Berlin GmbH begleitete Bernd Heuer die Markteinführung von ImmobilienScout 24 – auch dies ist ein Meilenstein in der Entwicklung der Branche. Heute selbst Preisträger, hat er mit der Initiierung des Junior Immobilien Professional Preis an der ebs Immobilienakademie (heute: IREBS Immobilienakademie), des ULI Leadership Award, und der Mitinitiierung des Prime Property Award der Union Investment dazu beigetragen, verdiente Köpfe und Projekte ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

 

Mit der Agenda 4 schließlich begründete er den Gedanken einer interdisziplinären Hochschulausbildung an öffentlichen Universitäten. Nicht nur bei Agenda 4, auch in seiner Heimatstadt Krefeld ist Bernd Heuer bis heute sehr aktiv. Dort ist er unter anderem Mitinitiator der Bürgerstiftung Krefeld  und Vorstandsmitglied des Projektes MIK – Mies van der Rohe in Krefeld e.V. Für seine Leistungen ehrte ihn die Krefelder FDP mit dem Preis für bürgerschaftliche Zivilcourage.

 

close  immobilien[manager] Award 2014 Broschüre

Alle Kategorien, alle Nominierten und Preisträger, alle Projekte und Urteilsbegründungen auf einen Blick.


 Die Broschüre zum immobilienmanager Award 2014 als eMagazine.